Einen Sommertag im Berliner Westen kannst du mit Einkäufen am Kurfürstendamm und einem Besuch von Schloss Charlottenburg verbringen. Der Eintritt in die Innenräume kostet; der historische Garten ist frei zugänglich.
Für den Abend bieten sich Biergärten am Lietzensee oder an der Spree an. Du kannst die Ziele an einem Tag besuchen. Einige liegen aber zu weit auseinander, um die Strecke zu Fuß zurückzulegen. Prüfe die aktuellen Fahrpläne für die Verbindungen.
Am Kurfürstendamm bummeln
Der rund 3,5 Kilometer lange Kurfürstendamm bietet Modegeschäfte, große Kaufhäuser, Buchläden und Cafés. Wenn du nicht die ganze Straße entlanglaufen möchtest, kannst du zwischen Uhlandstraße und Olivaer Platz bummeln. Dort gibt es viele Geschäfte. In der Bleibtreustraße und der Knesebeckstraße liegen außerdem kleinere Geschäfte und Boutiquen.
Am Boulevard findest du große Kaufhäuser und bekannte Marken. In den Seitenstraßen gibt es kleinere Läden und Lokale, meist in ruhigerer Umgebung. So bleibt Zeit für Schloss und Garten, statt den ganzen Tag mit Einkaufen zu verbringen.
Schloss Charlottenburg besuchen
Das Alte Schloss war die Sommerresidenz der preußischen Herrscher. Im Schloss siehst du Räume aus verschiedenen Epochen, vom Barock bis ins frühe 20. Jahrhundert. Zu den besonderen Räumen zählen das Porzellankabinett und die Schlosskapelle.
Für die Sommersaison von April bis Oktober nennt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag. Montags bleibt das Alte Schloss geschlossen; der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Schließung. Laut Angabe kostet der Eintritt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Prüfe Öffnungszeiten und Preise vor dem Besuch, da sie sich ändern können.
Für das Alte Schloss und den Neuen Flügel gibt es getrennte Eintrittsangebote. Du kannst auch ein Kombiticket für mehrere Museen im Schlossgarten kaufen. Für das Alte Schloss musst du dabei eine feste Einlasszeit buchen. Wer die Innenräume sehen möchte, sollte den Besuch daher vorab planen und nicht erst am Ende des Tages einschieben.
Den Schlossgarten erkunden
Der Schlossgarten ist täglich ab 8 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit kostenlos zugänglich. Die Anlage entstand ab 1695 als barocker Garten. Spätere Erweiterungen brachten Elemente englischer Landschaftsgärten hinzu. Wer einen Spaziergang plant, kann neben dem Schloss auch das Belvedere ansteuern. Das Mausoleum der Königin Luise und der Neue Pavillon von Karl Friedrich Schinkel sind weitere mögliche Ziele.
Grillen, Baden und Ballspiele sind verboten. Du darfst nur auf ausgewiesenen Rasenflächen sitzen oder liegen und nur auf ausgeschilderten Wegen Rad fahren. Bei Unwetterwarnungen solltest du die Anlage meiden, denn an alten Bäumen können Äste abbrechen.
Biergärten am Lietzensee und an der Spree
Für eine Pause am Wasser kannst du ins Bootshaus Stella am Lietzensee gehen. Wenn du den Abend lieber an der Spree ausklingen lässt, kannst du auch den Biergarten CapRivi in Charlottenburg besuchen. Öffnungszeiten und Betrieb hängen von der Saison und dem jeweiligen Angebot ab. Prüfe sie vor dem Besuch direkt beim Lokal.
Baden ist im Bezirk nur im Strandbad Halensee und im Freibad Jungfernheide erlaubt. Der Biergarten am Herthasee im Ortsteil Grunewald passt eher zu einem eigenen Ausflug als zum Schlossbesuch.
Tagesausflug in Charlottenburg planen
Beginne den Tag mit einem Bummel über den Ku’damm. Danach kannst du das Alte Schloss besuchen und durch den Schlossgarten spazieren; für den Abend kannst du den Lietzensee oder die Spree einplanen. Die Sehenswürdigkeiten und Biergärten liegen nicht alle nah beieinander. Prüfe deshalb Fahrpläne und Wege, bevor du die genaue Reihenfolge planst.
Wenn du lieber durch Parks gehst als einzukaufen, kannst du den Tiergarten besuchen. Er ist 210 Hektar groß und eignet sich als eigener Parkbesuch. Da er nicht am Schloss Charlottenburg liegt, passt er besser zu einer eigenen Route durch Berlin.