Historisch ausspannen in der Hansestadt Wipperfürth

Etwas irreführend begrüßt die Region Bergisches Land ihre Besucher, denn mit Bergen hat sie eigentlich nichts am Hut. Doch mit historischen Sehenswürdigkeiten, erholsamen Wäldern und reizvollen Dörfern dafür umso mehr. Wipperfürth lädt zu historischen Einkaufsbummeln ein.

Geschichtsträchtiges Wipperfürth

Bereits im Jahre 1131 zum ersten Mal erwähnt, kann sich die Hansestadt Wipperfürth mit einer bewegten Geschichte rühmen. Graf Engelbert von Berg, zugleich Erzbischof von Köln, gilt als der Gründer der ältesten Stadt im bergischen Land. An einem bedeutsamen Handelsweg gelegen, blühte die Stadt rasch auf. Metallwaren und die Wipperfürther Tücher wurden zu den wichtigsten Markenzeichen der Stadt. Mehrmals wurde die Stadt durch Brände, Plünderungen und Kriege zerstört und wieder neu aufgebaut. Das mühsame historische Schicksal der Stadt lässt die Wipperfürther mit ihren Sehenswürdigkeiten besonders sorgsam umgehen. Liebevoll erhalten präsentiert sich das alte Stadtbild mit seinen Häuserzeilen.

Von der Pfarrkirche bis zum Stadthaus

Die Pfarrkirche St. Nikolaus hat es ihrer 57 Meter hohen Turmspitze zu verdanken, dass sie nicht nur geistlicher, sondern auch weltlicher Orientierung für Fahrensleute diente. Sie stellt den bedeutendsten Kirchenbau im Oberbergischen Bezirk dar. Die Romanische Kirche zeugt von der engen Verbindung zwischen Wipperfürth und Köln. Erbaut im Jahre 1780 überlebte das alte Stadthaus den Stadtbrand und zeigt sich heute als detailgetreu restaurierter Zeitzeuge der Stadtgeschichte. Um die Hansestadt Wipperfürth zu erkunden, bietet sich das Hotel des Landguts Stüttern, einem traditionsreichen Fachwerkhof im Süden der Stadt, als Ausgangspunkt an.

Bild by No machine-readable author provided. Mrfinch~commonswiki assumed (based on copyright claims). – No machine-readable source provided. Own work assumed (based on copyright claims)., CC BY-SA 3.0, Link