Artà auf Mallorca: historisches Städtchen im Nordosten der Baleareninsel

Mallorca hat sehr viel mehr zu bieten als Massentourismus am Ballermann. Abseits der ausgetretenen Touristenpfade sind unverfälschte Natur, pittoreske Ortschaften und lebendige Traditionen zu finden. Das mittelalterliche Städtchen Artà im Nordosten der Insel, das durch die beiden auf einem Berg gelegenen Kirchen bereits von weitem zu sehen ist, vereinigt Natur und Kultur aufs Beste.

Lebendige Vergangenheit

Artà auf Mallorca ist eine gelungene Mischung aus historisch gewachsener Bausubstanz und quirligem Leben. In den engen Gässchen des Ortskerns gibt es nicht nur zahlreiche Bars und Restaurants, die mit mallorquinischen Spezialitäten aufwarten, sondern auch Theater und Kleinkunstbühnen. Über allem thronen die auf den Resten einer Moschee errichteten gotischen Stadtkirche und eine barocke Wallfahrtskirche. Auch die ursprüngliche maurische Burganlage ist bis heute erhalten geblieben. Das besondere Flair der kleinen Stadt zieht schon seit vielen Jahren zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker aus ganz Europa an, so dass auch Kunstinteressierte hier auf ihre Kosten kommen.

Strand und Berge

Auch die Natur rund um Artà konnte ihren einzigartigen Charakter bewahren. Die karg wirkenden Berge bieten zahlreichen bedrohten Tierarten eine Heimat und laden ebenso wie das nahe gelegene Naturschutzgebiet zum Wandern ein. Außerdem ist hier eine Tropfsteinhöhle zu finden, die in früheren Zeiten Piraten als Zufluchtsort diente. Wie der gesamte Osten der Insel verfügt auch die Gegend um Artà über naturbelassene Badebuchten mit feinen Sandstränden, in denen von der Hektik der Touristenorte nichts zu spüren ist. Wer nicht auf ein pulsierendes Nachtleben verzichten möchte, hat es aber von Artà aus nicht weit nach Cala Rajada.

Yogaferien auf Mallorca

Doch gibt es nicht nur Kultur auf der Baleareninsel, sondern auch die Möglichkeit aktiv etwas für die Gesundheit zu tun. So bieten einige Veranstalter im Frühling wie auch Herbst Yogaferien am Meer an. Morgens zum Sonnenaufgang meditieren, danach belebende Körperübungen und ein schönes Frühstück am Meer: Kann man schöner in den Tag starten?